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http://www.zivildienst.de

 
Zivildienst bei der Caritas  

Zivildienst bei der Caritas


Junger Mann spielt mit zwei älteren Frauen ein Brettspiel

Der Zivildienst ist eine Form der Erfüllung der Wehrpflicht. Im Zivildienst verrichten anerkannte Kriegsdienstverweigerer Aufgaben, die dem Allgemeinwohl dienen, vorrangig im sozialen Bereich.
Der Zivildienst dauert 9 Monate und ist damit genau so lang wie der Wehrdienst.
Anerkannte Kriegsdienstverweigerer werden nicht zum Zivildienst herangezogen, wenn sie einen sogenannten Anderen Dienst im Ausland (gemäß § 14b Zivildienstgesetz) oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (gemäß § 14c Zivildienstgesetz) ableisten.


Die katholische Kirche und der Caritasverband machten 1961 - zunächst nur zögerlich - von der Möglichkeit, junge Menschen in ihren Einrichtungen einzusetzen, Gebrauch. Erst die Aussage der Gemeinsamen Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland "solche Zivildienstplätze in genügender Zahl zu schaffen und tatsächlich zu nutzen, die ihrerseits einen Beitrag zur Förderung des Friedens darstellen", brachte eine deutliche Anhebung der Zivildienstplätze. Zur Zeit leisten etwa 12.000 junge Männer in knapp 6.200 Zivildienststellen ihren Dienst.

Der Zivildienstleistende (ZDL) wird für die Dauer seiner Dienstpflicht an die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege oder andere anerkannte Einrichtungsträger zur Erfüllung seiner Dienstpflicht "ausgeliehen". Obwohl der ZDL kein eigentliches Mitarbeiterverhältnis begründet ist es von ganz besonderer Bedeutung, dass der ZDL in der Einrichtung, in der er seinen Dienst leistet, in den Mitarbeiterkreis aufgenommen und integriert wird.

Die Zivildienstzeit soll zu einer wichtigen Zeit des "sozialen Lernens" werden. Nur so kann auch der Text der Gemeinsamen Synode "der Sicherung und Förderung des Friedens dienen auch diejenigen, die eine verantwortete Entscheidung für die Kriegsdienstverweigerung treffen und zum Einsatz in einem Zivildienst bereit sind", umgesetzt werden. Die Bereitstellung von Zivildienstplätzen im kirchlich-caritativen Bereich sowie die entsprechende Einführung und Begleitung der Zivildienstleistenden ist eine unmittelbare Konsequenz aus diesen Konzils- und Synodenbeschlüssen, die Gewissensentscheidung des Kriegsdienstverweigerers im Sinne der biblischen Botschaft des gewaltfreien Weges zu deuten und zu verstärken.
Unsere Aufgabe ist es, junge Menschen zu begleiten und zu ermutigen, die die friedensfördernde Aufgabe der Kirche durch ihre Entscheidung und ihr Tun besonders deutlich machen. 

 

 

 
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